Utimaco at it-sa 2026

it-sa 2026 Recap: Zwischen Cloud-Souveränität, Post-Quantum-Kryptografie und vertrauenswürdiger KI

Press Release Date: 3 Nov 2026 3 Nov 2026
Press Release Reading Time: 6 6 mins
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Die it-sa Expo&Congress hat sich längst als zentrale Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Cybersicherheit etabliert. Jahr für Jahr treffen hier Sicherheitsverantwortliche, Behördenvertreter, KRITIS-Betreiber, Technologieanbieter und Partner zusammen, um über die Herausforderungen und Lösungsansätze diskutieren. 


Für uns bei Utimaco bot die diesjährige Messe die Gelegenheit, mit Kunden, Partnern und Branchenexperten über aktuelle Anforderungen an moderne Sicherheitsarchitekturen zu sprechen. Dabei zeigte sich ein klarer Trend: Die Diskussionen verschieben sich zunehmend von einzelnen Technologien hin zu ganzheitlichen Sicherheitsstrategien.


Cloud-Souveränität, kryptographische Agilität, vertrauenswürdige KI und resiliente Infrastrukturen standen dabei besonders häufig im Fokus.


Cloud Computing: Kontrolle über Daten beginnt mit Kontrolle über Schlüssel

Ein Thema prägte die Gespräche auf der diesjährigen it-sa Expo&Congress stärker als je zuvor: Cloud Computing. Auffällig war aber weniger die Technologie selbst als die veränderte Perspektive darauf. Die Frage, ob Cloud-Dienste eingesetzt werden sollen, ist in den meisten Organisationen längst beantwortet. Die eigentliche Diskussion dreht sich heute darum, unter welchen Rahmenbedingungen dies geschieht. Geopolitische Entwicklungen, regulatorische Anforderungen und der Wunsch nach größerer technologischer Unabhängigkeit führen dazu, bestehende Strategien kritisch zu hinterfragen.


Digitale Souveränität hat sich von einer politischen Vision zu einer konkreten Architekturentscheidung entwickelt. Organisationen beschäftigen sich zunehmend mit der Frage, wie sie die Vorteile moderner Cloud-Plattformen nutzen können, ohne die Kontrolle über Daten, Identitäten und kryptographische Schlüssel aus der Hand zu geben.


Im Mittelpunkt standen weniger Produkte als vielmehr grundlegende Fragestellungen: Wer kontrolliert die Schlüssel? Wo liegen die Vertrauensanker? Welche Abhängigkeiten entstehen durch Plattformentscheidungen? Und wie lassen sich bestehende Sicherheitsarchitekturen in hybride oder Multi-Cloud-Umgebungen überführen, ohne neue Risiken zu schaffen?


Sicherheit, Resilienz und Souveränität entwickeln sich stark zu den Leitplanken, innerhalb derer Cloud-Transformation überhaupt erst geplant wird und für deren Umsetzung wir mit unseren Schlüssel-Management-Systemen Enterprise Secure Key Manager und Enterprise Key Manager as a Service die passende Sicherheitslösung sowie mit unseren General Purpose Hardware Security Modulen (HSMs), den zuverlässigen Vertrauensanker liefern.
 

Der VS-Arbeitsplatz: Ein Eckpfeiler vertrauenswürdiger Infrastrukturen

Gerade für Defense, Behörden, Sicherheitsorganisationen und KRITIS-Betreiber bleibt die sichere Verarbeitung sensibler und klassifizierter Informationen eine Kernanforderung. Entsprechend groß war das Interesse an Lösungen zur Absicherung von Endgeräten, Daten und Kommunikationswegen.


Viele Gespräche drehten sich um die Kombination unserer Verschlüsselungslösungen DiskEncrypt und LAN Crypt File and Folder Encryption, die sowohl den Schutz gespeicherter Daten als auch die sichere Übertragung von Informationen adressieren. Besonders im Zusammenspiel mit unseren Technologie- und Itnegrationspartnern, darunter genua und MakroFactory wurde deutlich, wie wichtig durchgängige Sicherheitskonzepte für moderne und zugleich vertrauenswürdige Arbeitsplatzumgebungen sind.


Auch die gemeinsam mit HP und genua adressierten Lösungen rund um die HP Sure Station stießen auf großes Interesse. Die Gespräche zeigten, dass sichere Arbeitsplatzumgebungen für VS-Anwendungen und regulierte Infrastrukturen weiterhin einen hohen Stellenwert bei der Planung moderner Sicherheitsarchitekturen einnehmen.


Digitale Souveränität herrscht dabei nicht erst in der Cloud oder im Rechenzentrum, sondern auch direkt am Arbeitsplatz des Anwenders.
 

Kryptographie entwickelt sich zur strategischen Disziplin

Ein Schwerpunkt der Gespräche am Utimaco-Stand waren natürlich unsere Lösungen rund um HSMs, Schlüsselmanagement-Lösungen und digitale Vertrauensdienste.


Während Verschlüsselung früher häufig als technische Detailfrage betrachtet wurde, wird heute verstanden, dass digitale Identitäten, PKI-Systeme, elektronische Signaturen und Cloud-Sicherheit ohne belastbare kryptographische Grundlagen nicht denkbar sind.


Auch das Thema Post-Quantum-Kryptografie (PQC) war deutlich präsenter als in den Vorjahren. Statt grundsätzlicher Fragen zu Quantencomputern standen zunehmend konkrete Überlegungen zur Vorbereitung bestehender Infrastrukturen auf quantenresistente Verfahren im Mittelpunkt.
 

Künstliche Intelligenz braucht Vertrauen

Kaum ein Technologiethema war auf der diesjährigen it-sa Expo&Congress präsenter als AI und KI. Statt nun aber ausschließlich über die Potenziale von KI zu sprechen, standen zunehmend Fragen rund um Sicherheit, Governance und den vertrauenswürdigen Einsatz von KI im Fokus. 


Viele Gespräche an unserem Stand drehten sich um die Absicherung von KI-Anwendungen und die Frage, wie sich sensible Daten, Modelle und Prozesse schützen lassen. Mit der zunehmenden Verbreitung von KI in produktiven Umgebungen wächst auch der Bedarf an belastbaren Sicherheitskonzepten.


Themen wie Identitäten, Schlüsselmanagement, Datenintegrität und kontrollierte Zugriffe gewinnen an Bedeutung. Gerade hier zeigt sich, dass leistungsfähige Modelle allein nicht ausreichen. Für den produktiven Einsatz von KI werden belastbare Sicherheits- und Vertrauensinfrastrukturen zur Voraussetzung!
 

Von sicheren Verbindungen zu starken Netzwerken: 
Wie unsere erste Utimaco Booth Party die Community zusammenbrachte

Als Unternehmen beschäftigen wir uns täglich mit sicheren Verbindungen, resilienten Netzwerken und vertrauenswürdigen Kommunikationsstrukturen. Die it-sa hat jedoch einmal mehr gezeigt, dass erfolgreiche Cybersecurity nicht allein auf Technologien basiert. Ebenso wichtig sind sichere und belastbare Netzwerke zwischen Partnern, Kunden und Organisationen.
 

Die Booth Party brachte Interessenten und Branchenexperten gleichermaßen in einer Atmosphäre zusammen, die Raum für fachlichen Austausch, neue Kontakte und vertiefende Gespräche bot. Viele Diskussionen, die tagsüber zwischen Meetings und Produktdemos nur angerissen werden konnten, wurden dort vertieft.


Gerade in einer Branche, die sich durch hohe Komplexität und schnelle technologische Veränderungen auszeichnet, sind solche Netzwerke von besonderem Wert. Innovation entsteht häufig dort, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und Wissen offen geteilt werden kann.

 

Fazit: Resilienz, Souveränität und Agilität prägen die nächste Sicherheitsgeneration

Themen wie digitale Souveränität, Cloud Security, Post-Quantum-Kryptografie, sichere Identitäten und vertrauenswürdige KI werden nicht mehr isoliert betrachtet, sondern als eng miteinander verbundene Bausteine moderner Sicherheitsarchitekturen. 


Für uns bei Utimaco war die Messe vor allem eine Bestätigung der Themen, die Kunden und Partner derzeit beschäftigen: die Kontrolle über kryptographische Schlüssel, die Absicherung sensibler Daten, die Vorbereitung auf das Quantenzeitalter, vertrauenswürdige KI und sichere Arbeitsplatzumgebungen.


Gleichzeitig hat die it-sa erneut gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch innerhalb der Branche bleibt. Ob in Fachgesprächen am Stand oder auf unserer ersten Utimaco Booth Party – die Herausforderungen der digitalen Zukunft lassen sich nur gemeinsam adressieren.


Wir bedanken uns bei allen Kunden, Partnern und Interessenten für die zahlreichen Gespräche, spannenden Einblicke und das entgegengebrachte Vertrauen.


Wir freuen uns darauf, die begonnenen Diskussionen fortzuführen – und auf ein Wiedersehen bei der nächsten it-sa in Nürnberg.


 

About the Author
Agnes Porombka
Agnes Porombka
Key Account Manager Public Sector

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